Leibniz Junior Lab – Spannendes Wetter

Die Kinder der Klassen 3a und 3b der Marienschule in Hauenhorst drücken nun schon seit ziemlich genau drei Jahren die Schulbank. Viele von ihnen glauben, dass spätestens mit dem Abitur die Schulzeit erst einmal zu Ende ist.

Wer sich jedoch spezialisieren möchte um einen ganz bestimmten Beruf zu erlernen, der wird schnell merken, dass auch die sich anschließende Universität eine Schule ist.  Das erkennt man schon an dem Namen Hochschule, der ja lediglich ein anderer Name für Universität ist.

Von eben einer solchen Hochschule bekamen die Drittklässler in Hauenhorst am vergangenen Mittwoch Besuch. Auf Initiative der beiden Klassenlehrerinnen Christiane von Soldenhoff und Britta Allendorf kamen zwei Studierende der Leibniz-Universität aus Hannover im Rahmen ihrer Tätigkeit für das sog. „Leibniz Junior Lab“ in die beiden Klassen.

Jasmin Ahlert und Alexandra Westbrink studieren beide die Fachrichtung Meteorologie und engagieren sich im „Junior Lab“ ihrer Universität. Dieses hat sich zur Aufgabe gemacht, Grundschulkindern durch Experimente die Faszination der Naturwissenschaften hautnah zu vermitteln. Um tiefere Einblicke in Naturphänomene zu gewinnen, haben die beiden Studentinnen verschiedene Experimente und digitale Erklärungen mitgebracht, die zum Einen das Interesse der Kinder fokussieren und zum Anderen besonders anschaulich und verständlich, komplexe Zusammenhänge erklären können. Die aktive Mitarbeit der Kinder hinterlässt einen bleibenden Eindruck und soll eine langanhaltende Motivation erzeugen.

Spannend und interessant war es allemal, ging es doch in diesen Doppelstunden um das spannende Thema Wetter. „Wie und wo entsteht Wetter?“,, war die Ausgangsfrage.  Anhand anschaulicher Versuche  wurden dann die „Motoren des Wetters“ erarbeitet, als da wären  Sonne, Luft und Wasser.

Mit Wasser in Flaschen konnten die Kinder die Entstehung eines Tornados nachstellen und der Fön erwärmte die Erde so schön, dass man die durch die Sonne verursachten Temperaturunterschiede an den verschiedenen Erdteilen gut messen konnte. Last but not least wurden die gängigen  Zeichen/Symbole einer Wetterkarte erarbeitet.

Jeweils im vierten Schuljahr bietet die Marienschule in Kooperation mit der Fachhochschule Steinfurt bereits eine Physikshow für ihre Kids an, die freiwillig immer wieder gerne besucht wird. Vielleicht ist nun auch mit der Uni Hannover ein Partner gefunden, der schon im dritten Schuljahr einen spannenden Einblick in die faszinierende Welt der Naturwissenschaften ermöglicht, denn das Thema „MINT“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) spielt in Zukunft ganz bestimmt eine sehr große Rolle und macht, wie Marlene am Ende der zwei Stunden zusammenfasst „total viel Spaß“.

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