Skipping hearts

Seilspring-Projekt der Deutschen Herzstiftung fördert natürlichen Bewegungsdrang

Laufen, Springen, Ballspielen – was eigentlich dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern entspricht, gehört nicht mehr selbstverständlich zu deren Tagesablauf. So spielen viele Kinder am Computer, am Tablet, am Handy, an der Konsole oder schauen fern. Eine Folge davon: Weltweit ist bereits mehr als jedes fünfte Schulkind übergewichtig, Tendenz seit Corona deutlich steigend. Um Kinder wieder zu mehr Bewegung zu motivieren, hat die Deutsche Herzstiftung das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ (www.skippinghearts.de) initiiert. Denn wer bereits von Kind an einen gesunden Lebensstil (Bewegung, gesunde Ernährung) pflegt, verringert das Risiko im Alter am Herzen zu erkranken. Der Basis Kurs gibt eine Einführung in das Rope Skipping – die sportliche Form des Seilspringens (Skipping Hearts Basic).

Hierfür kam zu Beginn dieser Woche ein zertifizierter Workshopleiter in den Jahrgang 4 der Marienschule in Rheine-Hauenhorst und vermittelte 25 Schülerinnen und Schülern innerhalb von 90 Minuten zahlreiche Sprungvariationen. Aufbauend auf der Sprungaktion „Spring-for peace and health“ im Frühjahr dieses Jahres, bei dem ganz Hauenhorst das Engagement der seilspringenden Schule mit knapp 9000 Euro Spendengeldern für das Netzwerk Maidan unterstützt hatte, konnte der Workshopleiter Abdul Öysal auf eine sehr leistungsstarke und top-fitte Gruppe zugreifen. Am Ende des Tages wurde dann die eingeübte Choreografie den anderen Viertklässlern vorgeführt und zum Abschluss alle Kindern noch zum freien Springen animiert.

Passend zur Pause hatten die übrigen Viertklässler leckere Smoothies zubereitet, die allen Sportlern verlorene Energie und nützliche Vitamine und Mineralstoffe zurückgaben.

„Bewegung, Ernährung und ganz viel Spaß und Spannung mit dem eigenen Körper – das sind seit Jahren feste Bestandteile des Gesundheitskonzepts unserer Schule“, so Schulleiter Christian Hülsmann, der zusammen mit seinen Sportkolleginnen fleißig mitspringen durfte und konnte. „Gute Vorbilder sind halt enorm wichtig – das gilt sowohl für die Schule als auch für zu Hause“, so Hülsmann.

Das Projekt „Skipping Hearts“ erfreut sich großer Beliebtheit und wurde in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München wissenschaftlich untersucht. Skipping Hearts wird bundesweit durchgeführt und hat mit über 20.000 Workshops und 5.000 Materialpaketen bereits mehr als 1.250.000 Kinder erreicht.