Aktionstag „Zu Fuß zur Schule“

Am vergangenen Dienstag war es mal wieder so weit: An der Marienschule in Hauenhorst wurde wie in jedem Jahr um diese Zeit an den Aktionstag „Zu Fuß zur Schule“ erinnert. Eigentlich müsste der Aktionstag heißen „Nicht mit dem Auto zur Schule“, denn genau das ist es, was diese Aktion bezwecken will. „Kinder brauchen Bewegung. Bewegung tut gut!“, so Schulleiter Christian Hülsmann, der mit diesen zwei knappen Sätzen seine Überzeugung und Begeisterung für einen aktiven Schulweg zum Ausdruck bringt.

Um die Kids für sein Anliegen mit allen Sinnen zu begeistern, gab es an diesem Tag für alle Schülerinnen und Schüler zwei Weingummischühchen, welche den Aktionstag „Zu Fuß zur Schule“ symbolisieren sollten.

Zudem war auch Andreas Kröger, Verkehrssicherheitsberater der Polizei im Kreis Steinfurt, an diesem Vormittag zugegen. Bereits um 07:30 Uhr hatte man sich zum „Walking Bus“ verabredet.

Ca. 15 Kinder und ihre begleitenden Eltern trafen sich mit Herrn Kröger an der Ecke Pater-Schunath-Straße/Hessenweg zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad und legten gemeinsam den Weg zur Schule zurück. Hierbei machte Kröger immer wieder an markanten Stellen eine kurze Pause, um richtiges Verhalten zu erklären und auf Gefahren hinzuweisen. Denn in Zukunft soll der „gehende Bus“ täglich durch Elternaufsicht die anwohnenden Schülerinnen und Schüler sicher und gesund zur Schule bringen. „Mit dem Walking Bus wird das Verkehrsaufkommen zu den relevanten Zeiten im unmittelbaren Schulumfeld reduziert und entzerrt und der Schulweg somit sicherer. Die Kinder sind bereits vor dem Unterricht gemeinsam mit MitschülerInnen körperlich aktiv, werden dabei durch Erwachsene begleitet und somit gezielt an eine selbstständige und verantwortliche Verkehrsteilnahme herangeführt.  Für Eltern steigt das Sicherheitsgefühl, da sie wissen, dass ihr Kind nicht alleine unterwegs ist“, so Kröger, der die Idee „Walking Bus“ als besonders gelungen ansieht und allen „Buskindern“ deshalb auch noch ein reflektierendes Knickarmband überreichte. Kröger: „Gesehen werden ist etwas, was man mit vielen Mitteln erreichen kann. Gelbe Käppis, Leuchtwesten, funktionierende Beleuchtung an Fahrrad oder Roller, Blinkis und eben diese Reflektorstreifen wirken höchst effektiv und sollten von allen Verkehrsteilnehmer genutzt werden. Ganz besonders in der jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit.“

Die Idee des Walking Bus stammt von der AOK, die diese Aktion immer wieder durch Busschilder und Sicherheitswesten für die Kinder tatkräftig unterstützt. „Wir an der Marienschule freuen uns bei diesem Projekt vor allem über die engagierte Mitarbeit der Eltern, die dafür sorgen, dass unsere Schülerinnen und Schüler sicher, aktiv und umweltfreundlich zur Schule kommen“, so Schulleiter Hülsmann. „Eigentlich sind wir ja auch auf unsere Hol- und Bringzone hinter der Turnhalle als „Kiss and go“-Bereich sehr stolz, aber aus eigenen Kräften zur Schule zu gelangen, ist dann doch noch wesentlich schöner“, wünscht sich Hülsmann schmunzelnd dann doch am liebsten die aktive Schulwegvariante für seine Schülerinnen und Schüler.

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